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Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters
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Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche, die an bestimmten psychischen, geistigen oder sozialen Entwicklungsaufgaben und Erwartungen ihrer Umwelt scheitern, darunter leiden, in Konflikt geraten und dabei zuweilen auch sich selbst oder andere gefährden. Dies kann sich in Symptomen zeigen wie:
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Abnorme Ängste und soziale Isolation
Depressivität und Selbstmordgefährdung
Drogenkonsum und Psychosen
Einnässen und Einkoten
Entwicklungsstörungen der Motorik, Sprache und Selbstständigkeit
Essstörungen
Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen
Neurotische Störungen und familiäre Beziehungskonflikte
Psychosomatische Beschwerden
Pubertäts- und Ablösungskrisen
Schulische Lern- und Leistungsstörungen
Soziale Fehlanpassung
Zustand nach Vernachlässigung oder sexuellem Missbrauch
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Die Klinik umfasst eine Kinderstation und eine Jugendlichenstation. Sie verfügt über freundlich ausgestattete Ein- und Zweibettzimmer. |
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Behandlung
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Die Behandlung erfolgt nach Einweisung durch:
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Niedergelassene Ärzte
Krankenhäuser
Ärztlichen Notdienst
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Die stationäre Behandlung erfolgt in einem altersgerechten therapeutisch-pädagogischen Milieu mit strukturiertem Tagesablauf und Wochenplan, Bezugspflege und begleitendem Schulbesuch auf der Grundlage eines individuell mit dem Patienten und der Familie erarbeiteten Therapieplans.
Die Behandlung nach diesem Plan umfasst neben einzelpsychotherapeutisch und familienzentrierten Verfahren bei allen Patienten je nach individueller Notwendigkeit auch pharmakologische, diätetische Maßnahmen sowie Gruppenpsychotherapie, Musiktherapie, Gestaltungstherapie, Psychomotorik, Körpertherapie und Lerntherapie.
Einen hohen Stellenwert haben intensiv-pädagogische Maßnahmen der Überwachung, Tagesstrukturierung und aktivierende Bezugspflege. Sport, gemeinsames Kochen
und Neigungsprojekte wie textiles Gestalten, Musizieren und Außenaktivitäten bereichern den Stationsalltag.
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