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INHALT:

,,In Deutschland leidet jeder 3. Mensch an einer Erkrankung der Gelenke bzw. an einem Gelenkverschleiß (Arthrose). Soweit muss es nicht kommen, wenn vorbeugend die Gelenke vor schädigendem Einfluss geschützt werden, Zustände, die zu einem vorzeitigen Gelenkverschleiß führen, rechtzeitig erkannt und behandelt und im Erkrankungsfall Regeln beachtet werden, die eine Verschlimmerung verhindern. Vorbeugung, Selbsthilfe und richtiges Verhalten setzen Kenntnisse über Ursachen, Entwicklung, Krankheitszeichen und Behandlung der Arthrose voraus. Wer besonders gefährdet ist, an Arthrose zu erkranken, oder bei wem die Krankheit bereits im Anfangsstadium ist, der sollte darüber informiert sein und sich ggf. behandeln lassen ­ denn dadurch können aufwändige Behandlungen, jahrelange Schmerzen und Operationen verhindert oder doch sehr lange hinausgezögert werden. Große Bedeutung bei der Prävention der Arthrose hat die Aufklärung von Patienten, die eine Operation hinter sich haben (Sportverletzung, Bruch, künstliches Hüftgelenk, künstliches Kniegelenk usw.). Diese können durch richtiges Verhalten und entsprechende Therapie selbst zum langfristigen Erfolg der operativen Maßnahme beitragen." Dr. med. Siegfried Wentz ist Chefarzt der Schlüsselbad Klinik in Bad PeterstalGriesbach. Die Entwicklung von Behandlungskonzepten nach operativen Eingriffen am Bewegungsapparat ist ein Schwerpunkt der Fachklinik. A R T H R O S E ­ WA S I S T D A S ? Die Arthrose ist die typische Abnutzungs- und Verschleißerscheinung von Gelenken. Die Krankheit ist schmerzhaft und betrifft in den meisten Fällen die Knie- und Hüftgelenke. Aber auch alle anderen Gelenke wie z.B. Finger- und Fußgelenke können von Arthrose befallen werden. Immer wenn wir uns bewegen, werden unsere Gelenke beansprucht. Damit nicht Knochen auf Knochen reibt, sind die Gelenkknochen mit einem durchsichtigen, weißlich schimmernden Knorpel überzogen. In den Gelenkkapseln wird zudem Gelenkflüssigkeit produziert, damit das Gelenk im Lager gut gleitet. Diese Flüssigkeit versorgt die Knorpelschichten laufend mit Nährstoffen. Wer sich nur selten bewegt, bei dem wird immer weniger Schmierflüssigkeit produziert und der Knorpel wird anfälliger für Abnutzungen. Aber auch zu viel Bewegung kann schädlich sein: Bei starker Belastung und mit den Jahren nutzen sich die Knorpelflächen ab. Zu Beginn der Krankheit fasern die Knorpelschichten aus und die zerstörten Knorpelzellen rufen eine Entzündung der Gelenkinnenhaut hervor ­ es entstehen Schmerzen. Ist der Knorpel erst einmal verschlissen, wird auch der Knochen in Mitleidenschaft gezogen. Wer sich nicht behandeln lässt, bei dem versucht der Körper sich selbst zu schützen. In den betroffenen Bereichen entwickelt er Auswüchse oder Versteifungen. Dies schützt die Gelenke aber nur sehr mangelhaft. Denn wenn Überbelastungen oder Fehlhaltungen weiterbestehen, wird das Gelenk zunehmend zerstört.


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