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INHALT:

Ebenso kann aus einer übermäßig starken Belastung eine Arthrose entstehen. In vielen Berufen gehört schweres Heben oder permanenter körperlicher Einsatz zum Alltag. Hierbei sind Fehlbelastungen vorprogrammiert, die manches Gelenk schneller verschleißen lassen. Als eigentlich kleines Beispiel kann das Daumengrundgelenk dienen. Es lässt sich in alle Dimensionen bewegen und kann dadurch den restlichen Fingern gegenübergestellt werden, was kontrolliertes Greifen erst ermöglicht. Das Gelenk ist dauernd in Gebrauch. Wenn hier ein Verschleiß auftritt, ist fast ausschließlich die Arbeitshand betroffen ­ die Hand also, bei der das Daumengelenk besonders stark beansprucht wird. möglichst geschont und die umgebenden Muskeln trainiert. Ein regelmäßiger Schwimmtag, kombiniert mit einem Saunagang ist eine hervorragende Präventionsstrategie (nicht nur) gegen Arthrose. Und: Statt dem Auto auf kurzen Strecken häufiger das Fahrrad zu benutzen, schützt Gelenke und Umwelt gleichermaßen. Was tun, wenn die Gelenke schmerzen? Bei häufiger auftretenden Schmerzen sollte immer ein Arzt (Orthopäde) aufgesucht werden. Grundsätzlich gilt: Eine Arthrose ist zwar nicht heilbar, aber je früher eine Arthrose festgestellt wird, desto schneller kann man auch ihre Ursachen ausschalten. Die Art der Beschwerden, die bei einer Arthrose auftreten, unterscheiden sich je nach dem Stadium der Erkrankung. Man unterscheidet zwischen: Ermüdungs- oder Belastungsschmerz: Bei zunehmender Zerstörung (Abrieb der Knorpelschicht) entstehen im Gelenk Schmerzen. Der Körper versucht, Gewebs- und Zelltrümmer abzubauen. Dazu werden Enzyme freigesetzt, die den bereits vorgeschädigten Knorpel zusätzlich angreifen und eine entzündliche Reaktion im Gelenk hervorrufen. Je weiter die Arthrose fortschreitet, desto größer wird der Schmerz unter Belastung. Anlauf- oder Startschmerz: Wenn ein Gelenk nur unzureichend geschmiert ist, reiben die Knochenoberflächen aneinander. Das verursacht am Anfang einer Bewegung so lange Schmerzen, bis wieder durch die Bewegung ausreichend Gelenkschmiere in den Gelenkspalt gespült wird. Bewegung als A und O der Prävention Bei einer entsprechenden Gestaltung der Freizeit führen die Risikofaktoren für eine Arthrose aber nicht zwangsläufig zur Arthrose. Eine gute Konstitution kann viele Belastungen abfangen. Hier liegt der Schlüssel zur Vorbeugung, weil die eigene Konstitution selbst verbessert werden kann. Schon die Körperhaltung kann aufgerichtet und gestrafft werden, woraus eine gleichmäßigere Belastung des Bewegungsapparates resultiert. Sport in Maßen, besonders wenn man lange untätig war, und eine ausgleichende Gymnastik vermitteln ein besseres Körpergefühl. Nirgendwo sonst gilt die alte Weisheit: ,,Wer rastet der rostet" mehr als bei Personen mit beginnender Arthrose. Beim Sport muss man wohl oder übel von den schädlichen Sportarten (Fußball und Skifahren) auf die gesunden umsteigen: Radfahren und Schwimmen. Für die Wintersportfreunde ist Skilanglauf statt -abfahrt auf der Buckelpiste angesagt. Schwimmen ist eine besonders geeignete Sportart: Das Wasser trägt den Körper, die Gelenke werden best- Ruheschmerz Ruheschmerz tritt auf, wenn im Gelenk ein entzündlicher Prozess abläuft. Man spricht dann von einer ,,aktivierten" Arthrose. Ernährung und Arthrose Fasten und Reduktionskost reduzieren ein vorhandenes Übergewicht und entlasten Knie- und Hüftgelenke, ganz abgesehen von den positiven Effekten auf das Kreislaufsystem. Fasten bedeutet hierbei den Verzicht auf feste Nahrung und kann nur als Einstieg zu einer Änderung des Essverhaltens dienen. Der Gewichtsverlust ist dabei zwar rapide, aber nur von kurzer Dauer. Das eigentliche Ziel ist eine Reduktionskost, eine energiereduzierte Mischkost. Das muss keineswegs den Verzicht auf alles ,,Ungesunde" bedeuten ­ aber in Maßen, nicht in Massen. Neben der positiven Auswirkung eines geringeren Gewichts hat die Verbesserung des Stoffwechsels aber auch weitere positive Effekte bezüglich der Arthrose. Laut Untersuchungen ist die Arthrose fast nie auf alleinigen Verschleiß zurückzuführen, sondern meistens von anhaltenden ernährungsbedingten Stoffwechselstörungen be-


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