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Konservative Therapie bei Cox- und Gonarthrose Die konservative Therapie von Coxund Gonarthrose wird grundsätzlich so lange operativen Eingriffen vorgezogen wie möglich. Das gilt insbesondere für den Einsatz von Endoprothesen (künstlichen Gelenken), die nur über eine begrenzte Haltbarkeit verfügen. Die konservative Therapie umfasst im Einzelnen: · Aufklärung über die Erkrankung sowie deren Verlauf und die Therapieoptionen · Beratung über Prävention (Gewichtsreduktion, Belastungsregulation, Physiotherapie) · regelmäßige Übungen zur Beseitigung von Muskeldefiziten · mechanische Entlastung des Gelenkes (ggf. Gehstock, Pufferabsätze, elastischer Fersenkeil) · medikamentöse Therapie (Schmerzmittel, Antiphlogistika, Lokalanästhetika) · regelmäßige physikalische Anwendungen · Beratung über operative Maßnahmen (Gelenkspiegelung, künstliche Gelenke) Operative Therapie bei Cox- und Gonarthrose ,,Die endoprothetische Ersetzung von Hüft- und Kniegelenken gehört mittlerweile bereits zu den Routineeingriffen der Medizin. Durch Einsatz moderner Werkstoffe für die Gelenke und zunehmend schonender Operationsverfahren sind die Verträglichkeit der Implantate und ihre Lebensdauer immer weiter verbessert worden. Unter optimalen Bedingungen geht man derzeit von einer Lebensdauer eines künstlichen Hüftgelenks von ungefähr 15 Jahren aus. Allerdings geht bei den Operationen immer auch natürliches Knochenmaterial verloren, wenn die Gewinde für die künstlichen Gelenke in die Hüfte bzw. Beinknochen gefräst werden. Daher wird die Situation mit jedem Wechsel eines künstlichen Gelenkes schwieriger. Das Leben mit einem künstlichen Gelenk erlaubt den Patienten einen normalen Lebenswandel. Ein endoprothetisch ersetztes Gelenk erfordert jedoch eine Prothesenpflege. Dies bedeutet ein regelmäßiges Bewegungstraining, die Vermeidung von Übergewicht und anderen Risikofaktoren, die schon für die Arthroseprävention gelten. Somit ist die Haltbarkeit eines künstlichen Gelenks erheblich vom Patienten abhängig. Entsprechende Schulung und Bewegungstraining werden daher unverzichtbar." O-Ton Prof. Dr. med. Christian Melzer, Chefarzt des Waldkrankenhauses Bad Düben. Neben Implantationen von Hüft- und Knieendoprothesen hat sich das Fachkrankenhaus für Orthopädie auf Sportverletzungen spezialisiert. Knorpelglättungen, Knorpeltransplantationen Eine erst in den letzten Jahren entwickelte Operationstechnik dient nicht der Behandlung einer Arthrose, sondern ihrer Vermeidung. Wie bereits ausgeführt, geht einer Arthrose immer eine Schädigung des Knorpelgewebes voraus. Wenn diese Knorpelschäden im Zuge eines Unfalls oder einer Sportverletzung auftreten, können sie frühzeitig diagnostiziert und teilweise behandelt werden, bevor es zu einem schnellen Verschleiß des gesamten Gelenkes kommt. Ob eine solche Operation sinnvoll ist, ist stark von der Art und dem Umfang des Schadens sowie vom Alter des Patienten und damit der Regenerationsfähigkeit des Knorpelgewebes abhängig. Prävention der Arthrose als Medizin der Zukunft Trotz aller Fortschritte nicht zuletzt in der orthopädischen Chirurgie ist eine Heilungsmethode für eine fortgeschrittene Arthrose nicht abzusehen. Die vorhandenen Ansätze etwa bei der Wiederherstellung eines intakten Knorpelgewebes sind bislang nur bei kleineren und frühzeitig diagnostizierten Schäden Erfolg versprechend ­ in den Anfangsstadien der Krankheit. Daher wird auch in absehbarer Zukunft die Prävention der Arthrose und ihre frühzeitige Diagnose das wichtigste Anliegen der Medizin sein. Denn die Prävention insbesondere bei gefährdeten Menschen und Patienten mit Arthrose im Frühstadium kann die mit der Krankheit verbundenen Beschwerden verhindern oder vermindern, sodass die Beweglichkeit und Lebensqualität der Betroffenen dauerhaft gesichert wird. © MediClin AG, 12/2004; Fachredaktion: Dr. S. Wentz, Bad Pterstal-Griesbach; Satz und Layout: LinusContent, Frankfurt


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