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INHALT:

Einleitung Alle hier angesprochenen Themen sind Inhalt der ,,Endoprothesen-Schule", die wir unseren Patienten bei ihrem Aufenthalt in unserer Klinik anbieten. Wir wollen aber auch ,,potenzielle Patienten", Angehörige und sonst Interessierte über die Besonderheiten beim ,,Leben mit einem künstlichen Gelenk" informieren. Der Inhalt beschränkt sich auf Hüfte und Knie, da die Versorgung anderer Gelenke mit einem künstlichen Gelenkersatz vergleichsweise selten vorkommt. Der operative Ersatz eines Gelenkes wird bei schmerzhafter Erkrankung beziehungsweise nach Schädigung oder gar Zerstörung durch eine Verletzung erforderlich. Beim Einsetzen eines künstlichen Gelenkes verfolgen wir mehrere Ziele: die Beseitigung von schweren Schmerzzuständen, die Beseitigung oder Besserung von Bewegungseinschränkungen, die Voraussetzungen zu schaffen, die miterkrankten Weichteile eines Gelenkes zu behandeln und die Muskulatur wieder ,,aufzutrainieren", die Wiederherstellung von Aktivitäten des täglichen Lebens die Wiederaufnahme einer / der beruflichen Tätigkeit. Die Erkrankung oder Verletzung an dem Gelenk, die schließlich zur Operation geführt hat, hat nicht nur das Gelenk selbst (Knochen, Knorpel), sondern auch die das Gelenk bedeckenden, haltenden und bewegenden Weichteile in Mitleidenschaft gezogen. Aus diesem Grunde sind auch nach der Operation in manchen Fällen noch Beschwerden und Bewegungseinschränkungen vorhanden. Wenn über lange Zeit ­ viele Jahre und Monate ­ erhebliche Bewegungseinschränkungen vorlagen, ist nicht damit zu rechnen, dass gleich nach der Operation schon eine optimale Wiederherstellung gelingt. Die sorgfältige und kunstgerechte Operation und eine über einen längeren Zeitraum durchgeführte und gezielte Nachbehandlung sichern das bestmögliche Ergebnis. Ein künstliches Gelenk kann ein gesundes, körpereigenes Gelenk nie völlig ersetzen ­ ein künstliches Gelenk ist und bleibt ein belastungs- und funktionsgemindertes Gelenk. Jedes Kunstgelenk besteht aus mechanischen Bauteilen, die einem Verschleiß unterworfen sind, und es besitzt niemals die Anpassungsfähigkeit eines natürlichen Gelenkes. Es ist bis heute noch nicht gelungen, Kunstgelenke so zu konstruieren und im lebenden Knochen zu verankern, dass sie ein ganzes Leben lang ihre Aufgaben erfüllen. Aus diesem Grunde muss der Lebensrhythmus den neuen Verhältnissen angepasst werden. Die Hinweise in dieser Broschüre sollen unseren Patienten helfen, sich ein möglichst langes und beschwerdefreies Leben mit einem Kunstgelenk zu ermöglichen. Dabei wollen wir keine Vorschriften erteilen, sondern informieren und Ratschläge geben. l 03


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