LINK: klicken Sie hier um diese Seite im interaktiven Modus anzuschaunen

NAVIGATION: Erste SeiteVorherige SeiteNächste SeiteLetzte SeiteInhaltsverzeichnis
Vorherige SeiteBildansicht der SeiteNächste Seite


INHALT:

Die ersten 3 Monate nach der Operation Danach wird die Körperlast über die Arme abgestützt und das nicht operierte Bein vorgesetzt und voll belastet. Nach erneutem Vorsetzen der Stöcke wird der Fuß des operierten Beines nur leicht abgerollt und wieder zwischen die Stöcke gestellt usw. Der stärker belastende Zweipunktegang (,,Wechselschritt") mit wechselndem Rechts-/Links-Stockeinsatz ist dann erlaubt, wenn ein schmerzfreier und sicherer Stand auf dem operierten Bein möglich ist und wenn die vom Operateur vorgeschlagene Entlastungszeit erfüllt ist. Die am besten geeigneten Gehhilfen sind Unterarmgehstützen. Entlastung des operierten Beines durch Gehhilfen Um die Einheilung implantierter Gelenke zu gewährleisten und frühzeitige Fehlbelastungen zu vermeiden, verlangen in vielen Fällen die Operateure eine bestimmte Entlastungszeit für das operierte Bein. Was die Entlastungsdauer betrifft, richten wir uns in der Nachbehandlung in aller Regel nach den Vorgaben des Operateurs oder nach den Absprachen mit den Ärzten, die uns regelmäßig Patienten zuweisen. Immer mehr wird auch nach der Implantation einer zementfreien Totalendoprothese (TEP) schon früh eine Vollbelastung erlaubt. Während des stationären Aufenthaltes in der Klinik prüfen wir mehrfach bei den Visiten, wann und wie das operierte Bein stärker belastet werden kann bzw. ab wann in eine andere Gangart gewechselt werden darf. Wir prüfen auch, ab wann ein Handstock benutzt werden kann, und machen diese Entscheidung u.a. abhängig von der muskulären Stabilisierung des neuen Gelenkes. Ein wichtiges Kriterium ist dabei, ob beim Gehen noch ein Hinken vorhanden ist oder Schmerzen verspürt werden. Im Dreipunktegang (,,Beistellschritt") wird das Bein weitgehend entlastet. Nach dem Vorsetzen der beiden Gehstützen wird das operierte Bein ohne Belastung zwischen die Stöcke gestellt. Einen Handstock, der auf der nicht operierten Seite getragen wird, empfehlen wir erst dann, wenn ein sicheres und harmonisches Gangbild erreicht ist. Der Handstock kann dann für längere Gehstrecken außer Haus benutzt werden. Durch das Gehen mit einem Stock soll später das Hinken und rasche Ermüdung verhindert und somit das neue Gelenk vor Fehlbelastungen geschützt werden. Starkes Hinken ist sicherlich u.a. ein wesentlicher Faktor, der zu einer frühzeitigen Auslockerung eines neuen Gelenkes führen kann. Ein einzelner Stock ist für das ,,Gehenlernen" nicht geeignet, deswegen lehnen wir in den ersten drei Monaten nach der Operation den Handstock ab. Bei sehr unsicheren und ängstlichen, meist hochbetagten Patienten empfiehlt sich zu Beginn manchmal ein sog. Rollator, der mehr Sicherheit gibt und nach und nach die Gewöhnung an ein freieres Gehen ermöglicht. Spaziergänge In den ersten drei Monaten nach der Operation sollen Spaziergänge möglichst nicht länger als eine Stunde dauern. Mehrfach täglich eine kurze Strecke zu gehen ist günstiger. Es sollten dazu nur befestigte, trockene Wege begangen werden. Bitte starke Steigungen und Gefälle vermeiden! Gehen Sie in einem gemächlichen Gehtempo, legen Sie kurze Pausen ein und planen Sie auch die Dauer Ihres Rückweges ein. Bei Glatteis und Schnee sollten Sie die Klinik nicht verlassen und das notwendige Gehtraining innerhalb der Klinik absolvieren. 04 l


WEITERE SUCHBEGRIFFE:



NAVIGATION: Erste SeiteVorherige SeiteNächste SeiteLetzte SeiteInhaltsverzeichnis

LINK: powered by www.elkat.de