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INHALT:

Wundheilung und Narbenbildung Eine besondere Hautpflege oder Narbenbehandlung ist in der Regel überflüssig. Bei lokalen Problemen sollten Maßnahmen nur nach ärztlichem Rat oder Verordnung durchgeführt werden. Suchen Sie bei Schwellungen und Rötungen im Operationsgebiet bitte umgehend Ihren Arzt auf! In der warmen Jahreszeit sollten in den ersten Wochen nach der Operation keine Sonnenbäder durchgeführt werden. Durch bestimmte Stoffwechselvorgänge bei intensiver Sonnenbestrahlung könnten die Wundheilungsvorgänge gestört werden. Nachbehandlung in der Klinik Beinlängenunterschiede nach der Operation Die Entstehung eines Beinlängenunterschiedes lässt sich bei der Implantation eines künstlichen Gelenkes nicht immer vermeiden. Es handelt sich hierbei nicht um einen operationstechnischen Fehler. In einigen Fällen lassen sich durch die krankengymnastische Behandlung ,,scheinbare" Beinlängenunterschiede, d.h. durch Fehlhaltung verursachte, ausgleichen. Wenn sich herausstellt, dass das operierte Bein länger ist als das nicht operierte Bein, so werden wir einen Beinlängenausgleich in Form einer Einlage oder einer Absatz- / Sohlenerhöhung am nicht operierten Bein veranlassen. Ist das operierte Bein kürzer als das andere, wird ein Ausgleich erst dann vorgenommen, wenn Ihnen eine zunehmende Belastung des operierten Beines erlaubt ist und der Beinlängenunterschied mehr als 0,5 cm beträgt. Für einen Längenunterschied unter 0,5 cm reicht in der Regel eine Einlegesohle aus. Notwendigkeit und Nutzen umfangreicher Nachbehandlungsmaßnahmen nach dem Einsetzen eines künstlichen Gelenkes sind nachgewiesen. Die gesamte Behandlungsdauer wird dadurch verkürzt und der Operationserfolg gesichert. In der Regel ist auch eine schnellere Wiedereingliederung in die Familie, das soziale Umfeld und in den Beruf möglich. Die krankengymnastische Behandlung hat folgende Ziele: die Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit die Beseitigung von Fehlstellungen des operierten Gelenkes, der Nachbargelenke, ggf. auch der Wirbelsäule die Beseitigung von Schmerzen eine Kräftigung der durch die Erkrankung oder Verletzung geschwächten Muskulatur ein möglichst normales Gangbild sowie eine ausreichende Dauerbelastung zu erreichen, zunächst mit Gehhilfen, später möglichst ohne Stockhilfen Die krankengymnastische Behandlung ist dem Alter des Patienten, seinem Trainingszustand, der Art des Gelenkersatzes, der Art und dem Verlauf der Operation und dem postoperativen Zustand des Gelenkes individuell angepasst. Wir bieten folgende Behandlungsmaßnahmen an: 1. Krankengymnastische Einzeltherapie Hierbei geht es vor allem um die Kräftigung der Muskulatur im Bereich des operierten Gelenkes und um eine Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit bzw. um die Beseitigung von Fehlstellungen im operierten Gelenk. Diese Therapieform wird vom Therapeuten ganz individuell dem Zustand des Patienten angepasst. Dabei haben aktive Übungen den Vorrang vor passiven Maßnahmen. Ist eine Dehnungsbehandlung (bei Gelenkfehlstellungen) notwendig, so sollte sie die Schmerzgrenze möglichst nicht überschreiten. 06 l


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