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INHALT:

4. Spezielles Muskeltraining, Medizinische Trainingstherapie Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Therapieform ist neben einer ausreichenden allgemeinen körperlichen Belastbarkeit eine angemessene Beweglichkeit und Belastbarkeit des operierten Beines. Unter Anleitung eines Sportlehrers oder Physiotherapeuten führen die Teilnehmer weitgehend selbstständig, aber unter Überwachung und nach den Vorgaben des Sportlehrers, eine Art Intervalltraining durch, mit dem die durch jahrelange Schonung und Fehlhaltung entstandenen Muskelschwächen und Muskelungleichgewichte abgebaut werden sollen. Übungen mit komplexen Bewegungsabläufen (an verschiedenen Geräten) sollen die wiedergewonnene Bewegungsfähigkeit der Gelenke/Extremität erhalten und verbessern. Treten einmal bei / nach Übungsbehandlungen Beschwerden auf, so sollte der Therapeut in jedem Fall darauf aufmerksam gemacht und der Arzt informiert werden! 5. Schwimmtraining Schwimmen unterstützt die Ziele der krankengymnastischen 2. Krankengymnastik im Bewegungsbad Durch den Auftrieb im Wasser kann die Beweglichkeit des operierten Gelenkes verbessert werden. Die Wärme des Wassers lockert verspannte Muskulatur und Übungen gegen den Wasserwiderstand führen zu einer Kräftigung der geschwächten Muskulatur. Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen, mit Lungenerkrankungen, nach Lungenembolien und Thrombosen sowie Patienten mit starken Krampfaderbildungen an den Beinen dürfen an der Krankengymnastik im Bewegungsbad wegen der Gefahr von Komplikationen leider nicht teilnehmen! Dies gilt auch für Patienten, bei denen die Operationsnarbe oder das operierte Gelenk noch einen starken Reizzustand aufweisen. Gruppen- und Einzeltherapie. Das Schwimmtraining wird zunächst nur in der Rückenlage mit dem so genannten Kraulbeinschlag durchgeführt. Für Patienten, die nicht Rückenschwimmen können, bieten unsere Sportlehrer entsprechenden Unterricht an. Zur Anleitung stehen auch geeignete Schwimmhilfen zur Verfügung. Auch außerhalb der Therapiezeiten können unsere Patienten schwimmen, aber erst nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten. 3. Gehschule/Gehtraining Patienten, die noch stärker gehbehindert sind, absolvieren ihr tägliches Gehtraining in Begleitung eines Therapeuten oder Helfers im Rahmen der Einzeltherapie oder in der Gehschule. Darüber hinaus dient die Gehschule dazu, Störungen im Gangbild zu erkennen und zu korrigieren sowie den Patienten, denen das Gehen in einer anderen Gangart (z.B. Übergang von zwei Stöcken auf den Handstock) erlaubt wird, die Umstellung zu erleichtern. Das Laufbandtraining ist ein wichtiges Element in unserer Gangschulung. Es erlaubt bei Verwendung einer Aufhängevorrichtung ein völlig entlastetes Gehen. In einer späteren Phase hilft es, ein optimales, rhythmisches Laufbild ggf. mit Kontrolle im Spiegel zu trainieren. l 07


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