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INHALT:

Treppensteigen In der frühen postoperativen Phase sollte das Treppensteigen möglichst vermieden werden. Dann wird zunächst das Treppaufwärtsgehen im Beistellschritt geübt, mit einem Stock und dem Geländer als Stütze. Gesundes Bein zuerst vorsetzen! Das Treppensteigen im Wechselschritt und das Treppabwärtsgehen wird später zunächst gemeinsam mit einem Therapeuten geübt. Kompressionsstrümpfe/ Kompressionsstrumpfhose/ Thromboseprophylaxe Durch eine vermehrte Durchblutung und eine Störung des Blutabflusses kommt es in den meisten Fällen nach einer Gelenkersatzoperation zu einer Schwellung, besonders am Unterschenkel und Fuß des operierten Beines. Diese kann manchmal auch erst nach längerer Belastung des operierten Beines auftreten und sich im Laufe des Tages steigern. Patienten mit Krampfadern und Patienten mit einer starken Schwellneigung des operierten Beines sind durch Thrombosen und andere Komplikationen gefährdet. Aus diesem Grunde ist es auch notwendig, die Verabreichung blutverdünnender Medikamente fortzuführen, solange noch keine volle Belastung des operierten Beines erreicht ist. Das Tragen eines Kompressionsstrumpfes oder einer Strumpfhose kann das Anschwellen des operierten Beines verhindern. Besonders nach gymnastischen Übungen im warmen Bewegungsbad sollten die Kompressionsstrümpfe nach 30-minütiger Hochlagerung des operierten Beines im Bett wieder angelegt werden. Patienten mit einem künstlichen Kniegelenk neigen besonders häufig zu einer länger anhaltenden Schwellung im Operationsgebiet, des Unterschenkels und des Fußes. Sie sollten bei andauernder Schwellung des operierten Beines Kompressionsstrümpfe tragen. Liegen und Bettruhe Die Seitenlage im Bett (auch auf der operierten Seite) ist ab der 6. Woche gefahrlos möglich. Legen Sie aber ein dickeres, festes Kissen zwischen Ihre Knie, damit im Schlaf ein Liegen mit übereinander geschlagenen Beinen verhindert wird. Die Seitenlage mit gekreuzten Beinen kann zu Schmerzen führen und in einigen seltenen Fällen kann es zu einem ,,Herausspringen" (Luxation) des Hüftkopfes aus der künstlichen Hüftpfanne kommen. Bei operierten Kniegelenken kann anfänglich noch eine schmerzhafte Streckhemmung vorliegen. Es wäre falsch, das Kniegelenk zur Entlastung zu unterpolstern, da die für die Funktion und Haltbarkeit des Kniegelenkes schädliche Beugekontraktur unterhalten wird und nur mühsam zu beseitigen ist. In diesen Fällen sollte vielmehr ein Kissen unter die Ferse des operierten Beines gelegt werden. Sitzen Beim Sitzen sollten die Kniegelenke nicht höher stehen als die Hüftgelenke ­ es sollte eine entsprechende Sitzposition gewählt werden. In den ersten 6 Monaten nach der Operation ist auch das Sitzen mit übereinander geschlagenen Beinen zu vermeiden, da in dieser Stellung die Weichteile, die das Gelenk halten, überdehnt werden können und ein künstliches Gelenk ,,herausspringen" kann, insbesondere dann, wenn die Muskulatur noch sehr schwach ist. Eine starke Auswärtsdrehung des operierten Beines, z.B. beim An- und Ausziehen von Schuhen und Strümpfen, ist ebenfalls zu vermeiden. Die Kompressionsstrümpfe/Strumpfhose sollen erst abgelegt werden, wenn auch nach längeren Gehstrecken und im Tagesverlauf bis zum Abend keine wesentlichen Schwellungen am operierten Bein mehr auftreten. Die ersten 3 Monate nach der Operation l 05


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