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INHALT:

Die Zeit nach der Entlassung aus der Klinik Gehstützen/Handstock Bezüglich der Benutzung der Gehstützen bzw. eines Handstockes halten Sie sich bitte grundsätzlich an die Anordnung des Arztes. Sehen Sie hierzu auch die Hinweise auf Seite 4. Auf eine Stockhilfe kann erst verzichtet werden, wenn Sie auch längere Wegstrecken ohne zu hinken und ohne Schmerzen zurücklegen können. Patienten, bei denen dies nicht der Fall ist, müssen ­ manchmal auch dauerhaft ­ einen Stock zur Entlastung des operierten Gelenkes bzw. zur Unterstützung der geschwächten Muskulatur benutzen. Vermeidung von Sturzgefahren Stürze können die Verankerung Ihres neuen Gelenkes im Knochen lösen, aber auch zu einem Bruch der benachbarten Knochenabschnitte oder gar zu einem Ausbruch des Gelenkes führen. In aller Regel sind Operationen, die nach einem Sturz erforderlich werden, besonders schwierig in der Durchführung und auch mit erheblich größeren Operationsrisiken behaftet. ,,Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis!", sagt der Volksmund. Vermeiden Sie alle Situationen, die eine erhöhte Sturzgefährdung darstellen! Insbesondere bei ungünstigen Witterungsverhältnissen mit Schnee oder Glatteis ist auf gutes Schuhwerk zu achten. Ein Stock mit Spitze oder mit Spikes gibt Sicherheit. In manchen Fällen ist es gar besser, das Haus nicht zu verlassen. Beseitigen Sie in Ihrer Wohnung alle Dinge, die ein Stolpern, Rutschen oder Stürzen auslösen können, z.B. Teppichbrücken, Türschwellen, lockere Treppenstufen. Treppen sollten mit einem Geländer versehen sein. Hausfrauen zeigen oftmals akrobatisch anmutende Aktionen z.B. beim Fensterputzen, Gardinen aufhängen usw. Solche Arbeiten sollten nur unter absolut sicheren Bedingungen durchgeführt werden oder besser, man holt sich Hilfe! Erschütterungen Länger dauernde Erschütterungen, vor allem harte Stöße und abrupte Drehbewegungen können die Verankerung Ihres neuen Gelenkes im Knochen gefährden. Solche Situationen sollten deshalb unbedingt vermieden werden: z.B. Hüpfen, Springen, gewisse Sportarten oder auch Jahrmarktattraktionen usw. Berufliche Belastungen, bei denen der ganze Körper Vibrationen oder Erschütterungen ausgesetzt ist, sind ungünstig und sollten ganz unterlassen werden, z.B. Fahren von Traktoren und großen Erdbewegungsmaschinen. Sitzmöbel, Betten, Toilettensitze Die Sitzhöhe von Sitzmöbeln sollte möglichst mehr als 45 cm betragen. Dies gilt auch für Sitze im PKW, die in der Regel alle zu niedrig sind. Höhenverstellbare Fahrer- und Beifahrersitze sind dabei eine sehr hilfreiche Einrichtung. Achten Sie darauf, dass Sie stets auf einer festen Unterlage sitzen, dabei Ihre Oberschenkel möglichst horizontal aufliegen und Ihre Füße bei 90 Grad gebeugten Kniegelenken auf dem Boden stehen (siehe auch Seite 8). Stühle mit Armlehnen sind günstiger, da man sich beim Aufstehen abstützen kann und dadurch die Gelenke an den unteren Gliedmaßen entlastet. Bei der Neuanschaffung von Möbeln sollten diese Überlegungen berücksichtigt werden, um ein ,,Handicap" so gering wie möglich zu halten. Auch das Bett sollte möglichst höher als 45 cm sein (Oberkante Matratze), damit das Einund Aussteigen erleichtert wird. Durch Veränderungen an Ihrem Bettuntergestell z.B. Unterlegen von Brettchen, oder durch Auflage einer zweiten, festen Matratze kann evtl. dieses Problem gelöst werden. Niedrige Toilettensitze können durch einen Aufsatz, der im Sanitätshandel erhältlich ist, auf eine günstigere Sitzhöhe gebracht werden. Die Zeit nach der Entlassung aus der Klinik l 09


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