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INHALT:

Aus wissenschaftlichen Untersuchungen geht hervor, dass nach der Implantation eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenkes in vielen Fällen das muskuläre Reaktionsvermögen nachhaltig herabgesetzt ist und die Schnellkraft und Druckkraft des operierten Beines, wie man sie z.B. bei einer Vollbremsung ohne automatische Bremskraftverstärkung benötigt, bis zu acht Monate (!) reduziert sein kann. Auf längeren Autofahrten ist es notwendig, häufige Pausen einzulegen. Die Pausen sollten genutzt werden, um einige Schritte umherzugehen und auch leichte Bewegungs- und Dehnungsübungen zu machen. Eine Autofahrt ist in jedem Fall zu unterbrechen, wenn sich Beschwerden im Bereich des operierten Gelenkes zeigen. Bei der Neuanschaffung eines Wagens sollten Sie wie bei der Anschaffung von Möbeln Ihre ,,Handicaps" berücksichtigen. Achten Sie auf höhenverstellbare Sitze und auf einen breiten Einstieg. Zweitürer sind hier günstiger, ebenso Autos, welche die Konstruktionsmerkmale von Geländewagen besitzen, was die Sitzposition anbetrifft. Lange Bus- und Flugreisen Die meisten Thrombosen geschehen auf langen Bus oder Flugreisen! Stehen Sie immer wieder auf und gehen einige Schritte umher, betätigen Sie die Wadenpumpe (Anspannen der Wadenmuskulatur durch rhythmisches und kräftiges Anheben und Absenken des Fußes). Wenn Sie Kompressionsstrümpfe besitzen, ziehen Sie diese für die Dauer des Fluges oder der Fahrt an! Die Metalldetektoren, die bei der Sicherheitsüberprüfung der Fluggäste verwendet werden, sprechen auch auf Metallteile der künstlichen Gelenke an. Deshalb lassen Sie sich vor einer Flugreise von Ihrem Arzt eine Bescheinigung ausstellen, aus der hervorgeht, dass Sie Endoprothesenträger sind. Die Bescheinigung sollte nicht älter als 4 Wochen (vor Antritt Ihrer Flugreise) sein. Hilfreich ist auch ein so genannter Endoprothesenpass, der von der operierenden Klinik/Arzt ausgestellt wird und aus dem auch das Operationsdatum, Typ und Material der Endoprothesenteile und die Daten für die Kontrolluntersuchungen hervorgehen. Sexuelle Aktivitäten Nach dem Einsetzen eines künstlichen Gelenkes gibt es keinen Grund, hier Scheu zu entwickeln. Die Sexualität ist einer der Lebensbereiche, in dem Menschen die meisten Phantasien entwickeln. Ein Problem lässt sich am besten mit einem einfühlsamen Partner lösen. Sollten dennoch Ängste verbleiben, sollten Sie sich nicht scheuen, diese bei Ihrem Arzt anzusprechen. Die Zeit nach der Entlassung aus der Klinik l 11


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