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INHALT:

Die im folgenden ergotherapeutischen Teil aufgezeigten Beispiele weisen auf rückengünstige Bewegungen in Alltagssituationen hin. Auch geeignete Hilfsmittel können für eine rückengerechte Beanspruchung hilfreich sein. Die zahlreichen Beispiele sollen Ihnen als Anregung dienen, grundsätzlich bei alltäglichen Situationen rückengünstiges Verhalten anzuwenden, um es möglichst zu verinnerlichen. Grundprinzipien zur richtigen Körperhaltung Leider verlernen häufig viele Menschen im Laufe ihres Lebens die guten Bewegungsmuster der ersten Kindheitsjahre. Nach und nach werden durch vorgegebene Arbeits- und Sitzpositionen ungünstige Bewegungsmuster eingeschliffen. Diese belasten den Rücken und lassen ihn vielleicht auch schmerzen. Häufig werden beim längeren Stehen, aber auch beim Bücken und Heben, die Knie durchgedrückt. Dieses Bewegungsmuster fällt zwar leicht, blockiert aber auch die Beckenbeweglichkeit und führt zur Rundung des Rückens. Nur ein bewegliches Becken ermöglicht es dem Rücken, bei Aktivitäten aufrecht (lang) zu bleiben. Das Becken ist also ein wichtiger Schlüsselpunkt für die Beweglichkeit des Oberkörpers. Es kann als die Querachse betrachtet werden, um die der Rücken lang aufgerichtet vor- oder zurückbewegt werden kann. Bei durchgedrückten Knien dauert es im Alltag viel zu lang, diese ,,Sperre" erst wieder zu lösen, um die Drehung des Oberkörpers im Becken beginnen zu lassen; dadurch wird dann der untere Rücken (LWS) gedreht und unnötig belastet. Den Beinen mehr Muskelarbeit zu überlassen, kann anfangs sehr anstrengend sein. Aber es lohnt sich! Um den Rücken nicht unnötig zu belasten, muss eine bessere Aufmerksamkeit, ein Bewusstsein für den ganzen Körper entwickelt werden. Demnach müssen auch die nachfolgenden Abschnitte über das Sitzen, die Arbeitshöhe, den Arbeitssektor, das Bücken/Heben/ Tragen und das Liegen immer miteinander verknüpft werden. Erst wenn diese neuen Bewegungsabläufe vom Körper wieder ,,verinnerlicht" ausgeführt werden, kann die Aufmerksamkeit verstärkt auf die eigentliche Tätigkeit und weniger auf die dabei eingenommenen Körperhaltungen gerichtet werden. 06 l


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